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Nicht jede Nachricht schmeckt lecker…Archiv für Jugendliche
Evangelikale führen Kreuzzug gegen Schüler-Autoren
HEILIGER ZORN
In diesem Kulturkampf streitet eine mächtige Lobby gegen zwei 18-Jährige: Evangelikale Gruppen feuern mit voller Kraft gegen zwei Jungjournalisten – sie hatten in einer Schülerzeitung das frömmelnde „Christival“ kritisiert. Der bizarre Kreuzzug zeigt den neuen Machtanspruch christlicher Hardliner.
Quelle: Spiegel
„Das ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe“
INZESTFALL IN GROSSBRITANNIEN
Von Julia Jüttner
Ein brutaler Inzestfall erschüttert England. Drei Jahrzehnte lang vergewaltigte ein Brite seine beiden Töchter immer wieder, verprügelte sie und schwängerte sie 19-mal. Ein Gericht verurteilte den 56-Jährigen nun zu fast 20 Jahren Haft.
Quelle: Spiegel
Bruder wegen Mordes an Schwester verurteilt
Nach der Ermordung seiner Tochter hatte ein Vater eine hohe Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgesetzt: Jetzt wurde sein eigener Sohn wegen Mordes an seiner Schwester zu acht Jahren Haft verurteilt. Der 21-Jährige beteuerte bis zum Schluss seine Unschuld.
Quelle: Spiegel
Dominik schmeißt die Schule und gründet eine Firma
In der 11. Klasse machte Dominik Habichtsberg Schluss mit der Schule und sich als Programmierer selbständig. Lehrer und Mitschüler lachten über ihn. Jetzt ist er 20, hat viele Aufträge und bald drei Mitarbeiter. Und manche Lästermäuler von gestern sind heute neidisch.
Quelle: Spiegel
51 Liebhaber mit 17
SEXUALITÄT
Frühreife Jugendliche sind kein Massenphänomen. Aber der Gründer des Kinderhilfswerks Arche, Bernd Siggelkow, begleitete sie in sozial benachteiligten Schichten
Jana war 12 Jahre alt, als sie zum ersten Mal einen Jungen zum Sex in ihr Kinderzimmer einlud. Jessie führt mit 17 Jahren Buch über ihre Liebhaber, 51 sind es bisher. Und Hendriks Mutter ist stolz, dass ihr Sohn einen Job als Pornodarsteller in Aussicht hat.
In 30 „wahren Geschichten“, in denen lediglich die Namen geändert sind, erzählt Siggelkow von Achtjährigen, die mit ihren Müttern Pornos anschauen, oder von Vierzehnjährigen, die Liebhaber an ihre Mütter weiterreichen.
Viele Mütter vermittelten schon Zehnjährigen die Vorstellung, dass der Körper das wertvollste Kapital sei, kritisiert Siggelkow. Viel Sex werde so zum Maßstab für Erfolg im Leben.
Quelle: Zeit
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Kein Wunder bei diesen Moralvorstellungen der heutigen Gesellschaft. Ich will nicht wissen wie es in 30 Jahren alles aussehen mag.