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Jörg Haider war ein Demagoge mit zwei Gesichtern

Jörg Haider liebte das Tempo: in seiner Karriere, beim Autofahren, im Wechsel seiner Meinungen und Outfits. Der österreichische Journalist Karl Wendl hat ihn zwei Jahrzehnte beobachtet und kannte auch die privaten, ruhigen Seiten des Ausnahmepolitikers. Ein Nachruf auf einen Selbstzerstörer.

Zitate:

„Im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt.“ (Mit diesem Satz brachte sich Haider 1991 um den Posten des Landeshauptmannes)

„Es ist gut, dass es in dieser Welt noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben, die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind.“ (Haider zur Waffen-SS)

„Wenn einer schon Adamovich heißt, muss man sich zuerst einmal fragen, ob er eine aufrechte Aufenthaltsberechtigung hat“. (Ein Jahr später greift er an selber Stelle den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs, Ludwig Adamovich an)

„Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann.“ (Haider attackiert beim Rieder Aschermittwoch den Vorsitzenden der israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant)

„Das wissen sie so gut wie ich, dass die österreichische Nation eine Missgeburt gewesen ist, eine ideologische Missgeburt, denn die Volkszugehörigkeit ist die eine Sache und die Staatszugehörigkeit ist die andere Sache.“

Quelle: Welt

Einmal volltanken – 914 Euro

590 Liter Tankinhalt. 5,2 Tonnen Leergewicht. Wie lebt es sich mit zu viel Auto? AUTO BILD hat den Selbstversuch gewagt und war mit dem Ford F-650 in Münchens Innenstadt unterwegs.


Wie niedlich er doch aussieht…

Quelle: Autobild